FSJ TAGEBUCH KW 37


Wir haben seit September einen FSJ-ler in der Denkmalpflege. Dieses Freiwillige Soziale Jahr wird in Zusammenarbeit mit der Jugendbauhütte Baden-Württemberg angeboten. Hier schreibt er über seine Erlebnisse:

Montag:

Kurz vor 7 Uhr treffen sich Gesellen und anwesende Lehrlinge draußen vor der Werkstatt. Dort teilt Herr Pressel ein, wer in welcher Gruppe zu welcher Baustelle fährt. Ich sollte in Heslach bei zwei Kollegen aushelfen.

Daraufhin ging es zur Vorbereitung. Das Auto wurde mit allem beladen, was heute und wahrscheinlich noch die nächsten ein bis zwei Tage gebraucht werden würde. Noch konnte ich keine große Hilfe sein, da ich nicht weiß, wo welche Dinge in der Werkstatt zu finden sind. Daher bin ich hauptsächlich den beiden hinterhergelaufen und habe die Dinge zum Auto getragen, welche mir in die Hand gedrückt wurden. War alles auf dem Auto aufgeladen, ging es weiter zur Hinfahrt, gepaart mit der Hoffnung, möglichst wenig im Stadtverkehr stecken zu bleiben. Angekommen hieß es, Baustellenzaun öffnen, Auto parken, Werkzeuge und Holz abladen.

Da ich neu bin, habe ich auch erstmal nur Schrauben (Spax) sowie weitere Kleinigkeiten vom Auto geholt. Wobei ich dabei auch schon Schwierigkeiten hatte: Es haperte entweder an dem Begriff (mir sind die Werkzeugnamen noch nicht geläufig) oder an meiner Fähigkeit, das gesuchte Objekt auf der Ladefläche ausfindig zu machen. Im Laufe des Tages habe ich noch mitgeholfen, das Aufmaß zu messen, einen Deckenbalken zu sprießen und eine Staubwand aufzubauen.

Wir haben zwei Pausen gemacht – jeweils 20 Minuten. Die Zeit hat gerade gereicht, um mein Lunchpacket zu essen. Zu meiner Überraschung essen die anderen beiden, im Verhältnis zur erbrachten Arbeit, sehr wenig.

Als sich der Tag dem Ende näherte, fingen wir damit an, die Baustelle aufzuräumen. Das bedeutet Gerüst putzen, Sägespäne von der Straße kehren, Maschinen einpacken und aufs Auto laden, damit wir um 16:40 Uhr abfahren können.

So endet mein erster Tag bei Holzbau Muny.

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