Montag:

Erneut im Fachwerkhaus, heute mit demselben Team wie letzte Woche.

Für den Anfang musste ich die Bretter zwischen den Deckenbalken auskehren. Nachdem das erledigt war, habe ich Zellulosedämmung zerkleinert und in den Bereichen an der Fensterseite eingefüllt. Und im Anschluss habe ich Mineralwolle aus dem Keller geholt und zugeschnitten, so dass die Kollegen den OSB-Boden darüber auslegen können. Als letztes habe ich angefangen, die vorher von oben ausgekehrten Bretter von unten abzuschrauben (also festzuschrauben).

Dienstag:

Gemeinsam mit einem Kollegen fuhr ich zu einem historischen Gebäude im Stadtzentrum. Dort hatten wir die Aufgabe, einen Meterriss aufzuzeichnen. Der Meterriss wird im Bau als gemeinsame Verständigungsgrundlage aller Beteiligten genutzt. Es handelt sich hierbei um mehrere horizontale Linien. Diese liegen an Wänden und Pfosten von einem gemeinsamen Ursprung aus auf einem Meter Höhe. Der gemeinsame Ursprung ist nötig, da in einem Altbau nicht jeder Boden eben ist oder auf derselben Höhe liegt, obwohl er sich im selben Stockwerk befindet. Würde man in jedem Raum den Meter Höhe vom Boden aus an der Wandkante messen, dann wären die Fenster, 20 Zentimeter über dem Meterriss, alle von außen sichtbar auf anderen Höhen. Um nun von diesem gemeinsamen Ursprung auszugehen, arbeiten wir mit einem immer im Wasser (eben) liegenden, rotierenden Nivellier-Laser, welchen wir auf den Meter Höhe einstellen. Beim Aufzeichnen der Linien darf aber auch nicht geschlampt werden, er muss exakt mittig vom Laser gesetzt werden.

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